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TAO TE KING / Laotse

Kap. 37

Der Weg: Tao bleibt immer im Zustand des Nichts-Tuns,
und doch gibt es nichts, das ungetan bliebe.
Würden die Regierenden dieser Welt dies bewahren,
würde sich die Ordnung aller Wesen ganz von selbst ergeben.
Wenn sie aber Wünsche und Verlangen zeigen,
so würde die Einfachheit und Schlichtheit
eines rohen Holzklotzes dies beantworten.
Durch die einfache Schlichtheit dessen, was ohne Namen ist,
entsteht die Wunschlosigkeit.
Aus dieser Genügsamkeit entsteht Stille,
und in dieser Stille ordnet sich alles wie von selbst.

In einer Neuübertragung von Hans J. Knospe


Quelle

 
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