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"Wer sich mit fremden Federn schmückt, wird schnell gerupft", Also versammelt sich hier eigenes ein- und ausgefallenes. |
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......................................................................................................................................................................... Ihr ruft, gestattet mir das Wort, erneut keimt Saat auf unter dem Stein – nichts (3/2007) ........................................................................................................................................................................
Dein Schmetterling flog (für BLX 1/2010) ........................................................................................................................................................................Etwas [2001] ........................................................................................................................................................................
Als ich nach Hause kam, Da sah ich ein kleines Stück Papier. "Wier sint nur Eis hohlen... " Ich hab nie wieder über ihre Schrift geklagt. ~ Später... schrieb ich "Du schreibst aber komisch, Sie werden sie kennen,
[2001] ........................................................................................................................................................................ wie eine Knospe im Herbst ....................................................................................................................................................................... herbstlich duften Tränen ........................................................................................................................................................................ (aus Frauensicht)
........................................................................................................................................................................ Horch! Es hat geklopft! Eene new deutsche Welle with Zlatko Ich bin voller Kultur des Alltags. frei nach Rolf Dieter Brinkmanns "Kulturgüter" (1962) [2001] ........................................................................................................................................................................
Es ist nichts zu schade, was man jetzt! genießen kann. (Durch Eric am 6.10.09) Wohin weht der Wind, wenn du ihn aus dem Segel nimmst? (16.5.09 durch B.) Genieße das Jetzt, weil es danach noch besser kommt. Eigentlich bin ich sehr vergesslich, doch manchmal vergesse ich das auch. Prinzipien sind Holzklötze für Scheiterhaufen. (Durch J.) Du Liebe, Solange ein Weiterleben existiert, sollte die Erfahrung uns nicht jene Unvernunft nehmen,
die wir brauchen, um tief lieben zu können. Weisheit kann Liebe pflegen und bewahren -
nur äußere Umstände sind wie Steine, über die wir stolpern, weil wir sie uns selbst in den Weg legen. Jeder Traum muss beschnitten werden, wenn er wieder ergrünen soll. Wie tief kann ein Wort treffen, wenn es schweigt. im Raum, der leer wie wir. (Durch J.) Es gibt nur einen Fehler: jenen, keinen machen zu wollen. Sei gut zu vögeln - nimm' Eulen für die Nacht! Die schwersten Tritte sind die in den eigenen A... Ob Gläubiger glauben was Recht ist? Verspielte Worte Ich liebe: Wo ich stets bin? Bei mir! Bist du auch da? Was hat nicht alles sein sollen? Und was ist nicht alles schon gewesen? - - Hat Gott die Kreuze in Fenster geschlagen, damit wir sündhaft (r)aussehen? Es gibt Menschen, deren einziges Handeln im Reden darüber besteht. Schläge sind Trommeln der Hilflosigkeit von Wortlosen. Vergangenheit erklärt manches, “Nimm' mich so wie ich bin”, sagtest du, Mancher Grund findet sein Los darin, grundlos zu sein. Es gibt keinen Abschied in der Liebe. Wer mich bändigen will, muss mich los-lassen. Wo hatte Freud seine Fehler, dass sie gleich nach ihm benannt wurden? So manches Beben ließ das Tal zum Berg gipfeln. Wer nur die Rosinen aus dem Kuchen nimmt, kann auch nur Korinthen kacken. Im zerknüllten Papier, Das wahre Wissen ist jenes um sein Unwissen - das beste um dessen Zugabe. Man muss alles im Leben einmal bezweifeln. Die Zeit wird immer kürzer, je länger man auf sie zurückblickt. Hinterfragen verhindert keine Hinter-gedanken. Auch der beste Redner kann nichts gegen das Schweigen ausrichten. In Erinnerung steckt - er innen - - fest. Sie wissen nicht, was sie tun - doch sie tun, als wenn sie es wüssten. Wenn mein Es Über mich kommt, bin ich über ihm! Wohl oder übel – nur eine Frage des Bauchhirns. Überzeugung ist kein Akt der ersten Stunde! Wenn ich dir nie begegnet wäre, hätte ich mich nicht gefunden. Ich bin eigentlich sehr vergesslich, doch manchmal bemerke ich es noch. Ich schreibe nur Mist, der natürlich Literaten Humus ist. Ausgebrochen diesseits, ist eingebrochen jenseits. Jede Frau ist die Inkarnation einer Göttin - doch nie findet sie den Himmel auf Erden. Das Leben ist ein Reifungsprozess - ist man überreif, wird man faul! Fotografie ist Poesie des Sehens. Mit mehr Zeit tät ich es noch eiliger schaffen! Nicht die Droge hilft, sondern die Hand, die sie reicht. Das Klappern der Prothese ist manchmal der einzig wahre Laut. So manches Netz wird nur durch seine Maschen gehalten. Ach, würde doch nur die deutsche Recht(s)schreibung aus Verhandeln Fairhandeln machen! Gewaltig ist das Schweigen im Stein - bis ich über ihn stolpere. Wenn Kinderlachen stirbt, Singende Flügel
[2006, mit Bertram Kottmann] ....................................................................................................................................................................... Trevisage (Trierer Gesichter) Allein gelassen Es war an einem trüben Sonntagnachmittag. Das sonst in den Strassen pulsierende Leben schien sich in Häuser und alte Gemäuer zurückgezogen zu haben. Eine leise Melodie war zu hören, schien aus dem rundbogigen Tor zu kommen, Wie von der Musik angezogen, schlenderte eine junge Frau auf die Öffnung zu; das Klappern ihrer Absätze verlor sich in den fremdartigen Klängen. Ihren Ursprung fand sie, als sie das düstere Tor durchschritten hatte: ein alter Mann, dessen Gesichtszüge seine indische Abstammung verrieten. Kopfnickend lächelte er ihr über den Steg seines Instrumentes zu, als erlaube er ihr damit den Eintritt zu dem Innenhof, der sich hier auftat. Der eben hinter abziehenden Wolken hervorlugenden Sonne gewährten die zwei Stockwerke hohen Seitenwände, die ein ungefähres Quadrat einfassten, ebenso bereitwillig Einlass. Die alleinstehende Weide in seiner Mitte trauerte dennoch, doch unweit von ihr luden auf dem Kopfsteinpflaster die weißen Tische und Stühle eines Cafés ein, von denen nur wenige besetzt waren. Ohne Umweg steuerte die Frau einen der leeren Tische an, als sei nur dieser für sie reserviert. Er stand etwas abseits, nahe einer kleinen Nische, an der Mauer. Vielleicht war es der ungestörte Blick auf den wild rankenden Wein, der zwei Fenster wie ein rotgrünes Augenpaar einschmiegte und der Wand ein Gesicht verlieh, der diesen Platz für sie auszeichnete. Sie schien auf jemanden zu warten, genoss ihren Irish Coffee indes ohne Hast, lächelte ab und an versonnen oder wie abwesend. - Die Sonne hatte den Innenhof lange verlassen, als die Frau allein den Rückweg antrat, vorbei an dem Musiker, der behutsam seine Sitar verstaute. Mit anteilnehmenden Blick hob er abermals den Kopf: „Hat er Sie sitzen lassen?“ - „ Ja, das hat er! - der Herbst.“ (mit Wersch, 9/2003)
........................................................................................................................................................................ Begegnung
Es nieselte seit Tagen. Die Geschäfte waren geschlossen, nur ein Cafe hatte an diesem Sonntag geöffnet. Als sie an das Ende der Gasse gelangt war, das Gemäuer einem freien Platz öffnete, wurde sie von der Sonne gekitzelt. Zunächst strich sie über ihr Haar, was im Gegensatz zur sonstigen Erscheinung aus dem hochgeschlagenen Kragen frech rotlockig hervorlugte. Geblendet hob die Frau den Kopf. Beim Weitergehen blieb ihr leer versteinerter Blick an einem weißumrandeten blauen Schild hängen, welches den Anfang der Gasse markierte. Sie waren allein, nur einen Augenblick trafen sie sich – und gingen wortlos aneinander vorbei. Keiner sah sich mehr um und ihr Lächeln einander nie wieder. - ........................................................................................................................................................................ Für S. Was bringt dich zum Lachen?
[3/2007] Anm.: Im Original ist der Name von S. anstelle von 'du' in der letzten Zeile eingefügt ........................................................................................................................................................................
In Dankbarkeit und für W. Das erste Mal Grüß Gott Wien,
[7/2006] ........................................................................................................................................................................
Zwischen zwei Gipfeln ein Tal
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